Archiv für die Kategorie ‘Kinofilm’

Wenn Liebe unsterblich ist

März 1, 2009

Bei Verfilmungen von Büchern bin ich immer sehr skeptisch. Klar die werden ja immer wieder verhunzt!! Siehe „Der goldene Kompass“ (sorry Victoria!!), „Ella-verflixt und zauberhaft“ oder die ganze „Harry Potter“ – Reihe!!! Nun also lief am 15. Januar „Twilight“ im Kino an und ich habe mit einer Freundin zusammen das Experiment gewagt. Es stand immerhin fünzig zu fünfzig. Verhunzt oder einfach geil. Ja ich weiß, das ist schwarz oder weiss, schließlich gibt es doch noch das schöne grau!

Tatsache ist „Twilight“ ist gut, sehr gut, wirklich richtig toll. Okay er ist geil! Zufrieden??

Das ist das erste Mal, dass ein Film die Stimmung des Buches rüberbringen kann. Wirklich!

Hach und ich geb zu Robert Pattinson als Vampir Edward Cullen göttlich!

Nun die Geschichte ist ziemlich kitschig:

Bella zieht zu ihrem Vater in das verschlafene Städtchen Forks. In der örtlichen High School trifft sie auf Edward Cullen, ein wunderschöner, unnahbarer Junge. Sie trifft in der Schule mehrmals auf ihn, wobei es den Anschein hat, dass er sie verabscheut. Als Bella auf dem Schulparkplatz droht von einem unkontrollierten Auto zerdrückt zu werden, rettet Edward sie rechtzeitig, obwohl er am anderen Ende des Parkplatzes ist. Von nun an stellt Bella immer mehr Eigenschaften bei Edward fest, die nicht menschlich sein können. Nachdem sich Bella mal wieder in eine gefährliche Situation manövriert hat (sie wird von einer Gruppe Betrunkener Kerlen verfolgt), wird sie von Edward schon wieder gerettet. Nach einigen Recherchen im Internet, errät Bella bei einem Spaziergang, wer oder was Edward ist: ein Vampir!

Eigentlich dürfen die beiden nicht zusammen sein, denn für Edward ist Bellas Blut zu verführerisch. Doch die beiden lieben sich und wollen um jeden Preis zusammen sein. Tja und so nimmt das Schicksal seinen lauf.

Ob die beiden zusammen bleiben können und wie das alles funktioniert, könnt ihr nachlesen in:

Bis(s) zum Morgengrauen

Bis(s) zur Mittagsstunde

Bis(s) zum Abendrot

Bis(s) zum Ende der Nacht

von Stephenie Meyer

Der letzte räumt die Erde auf

Oktober 17, 2008

Seit Samstag wird meine Wohnung bevölkert von einer Horde Teenager-Aliens!

Oke zumindest scheint es manchmal so. Meine zwei Schwestern sind gerade zu Besuch. 11 und 12 Jahre, da ist Chaos vorprogrammiert. Jedenfalls muss man da ja für ein wenig Bespaßung sorgen. Also waren wir Dienstag Abend im Kino. Vielen Dank übrigens an die bescheuerte Kassiererin, die uns keine Karten verkaufen wollte, weil meine Schwestern unter 14 Jahre sind und deshalb nach 20.00 Uhr nur in Begleitung der Eltern raus dürfen (Jugendschutzgesetz)! Hallo, bin ich vielleicht 21 oder nicht?! Also das ist doch Quatsch. In Begleitung eines Erwachsenen sollte das doch möglich sein! Nein?

Egal wir waren zum Glück mit einer Arbeitkollegin und ihrem Freund verabredet, der als Vater der zwei durchging. Bzw. Chiara sieht sowieso aus wie 14, aber Nuria nicht. Also hatte Nui als Begleitung für den Abend „Papa“ Uwe. Hauptsache wir konnten den Film gucken und hatten Spaß.

Nun zum eigentlichen Thema: Wall-E

Leute guckt euch den Film an. So etwas süßes und lustiges hat man seit „Findet Nemo“ nicht mehr gesehen! Der kleine Roboter Wall-E, der die Erde aufräumt, die die Menschen schon vor über 700 Jahren verlassen haben, da sie unbewohnbar geworden ist. Doch so ganz alleine, bis auf eine Kakerlake als Gesellschaft, hat Wall-E so manche menschliche Eigenart entwickelt. Er sammelt allerlei unnützliche Dinge (zB. Zippos) und guckt sich jeden Abend den Film „Hello Dolly!“ an, um dabei von einer Gefährtin zu träumen.

Dieser Traum rückt schließlich in greifbare Nähe, als der topmoderne Roboter EVE auf der Erde landet. EVEs Aufgabe ist es, die Erde nach pflanzlichem Leben abzusuchen und dieses zu ihrem Heimatschiff die Axiom zu bringen. Ob ihr dies gelingt und ob Wall-E endlich eine Gefährten findet?

Guckt es euch an. Ich muss jetzt zwei Raufbolde ins Bett stecken.

Bis dann!

Der dunkle Ritter

September 7, 2008

Tja was soll ich sagen, der neue Batman-Film ist einfach… klasse!

Die Nachricht das Heath Ledger tot ist, hat mich echt schockiert. Gut, die halbe weibliche Erdbevölkerung auch. Schön das jetzt noch Filme von ihm im Kino laufen.

Also Batman: The Dark Knight

Ich gebe zu, wenn Heath Ledger nicht gestorben wäre, hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht im Kino angesehen. Denn Christian Bale der ja den Bruce Wayne gibt, mag ich nicht so besonders. Zumindest nicht seit Die Herrschaft des Feuers! Ich weiß auch nicht, der Kerl ist mir nicht sympathisch.

Egal zurück zum Film. Gotham City wird also vom Joker bedroht. Einem echt durchgeknallten, psychopathischen, aber genialen Joker!! Denn das muss man ihm lassen, der Plan ist einfach genial. Böse, aber genial. Und Heath Ledger spielt den Joker nicht nur, nein, er IST der Joker. Ich habe mich im Kino echt gegruselt. Man wußte nie was passiert, wenn er auftaucht. Und ich gestehe, diesmal hat mir sogar Christian Bale als Batman gefallen. Lecker Kerlchen!

Am besten waren natürlich Morgan Freeman und Michael Caine als Mr. Fox und Alfred, der Butler. Ich mag die beiden einfach. Morgan Freeman hat mir schon als Gott in den beiden „Allmächtig“-Filmen gefallen.

Fazit: Den muss man sehen und das nur wegen dem Joker!!

Spartiaten unterwerfen sich nie!

Juni 22, 2008

Hat sich wirklich irgend jemand den Film „300″ angeschaut??

Sehr brutal und blutig, aber und das kann ich nicht von der Hand weisen, er ist auch noch lustig! Ich meine wenn der eine Krieger (verdammt leckeres Kerlchen!) sich die riesige Armee der Perser anguckt und anfängt zu grinsen und daraufhin von einem Arkadier gefragt wird, warum er denn grinse und die Antwort ist, das er sich freue endlich einen Gegner gefunden zu haben, der ihm den „schönen“ Tod schenken kann, dann muss man einfach lachen. Umwerfend!

Ansonsten ist der Film recht gewöhnungsbedürftigt. Die Kulisse ist alles computeranimiert, das sieht man. Die Farbpalette ist etwas eigenwillig. Was den film nicht umbedingt schlecht macht, ist ja auch eine Comicadaption, an dem sich der Film stark orientiert.

Kurz zur Story:

Die Perser dringen nach Griechenland vor und bedrohen nun auch Sparta. Dessen König Leonidas sich um keinen Preis unterwerfen will. „Spartiaten sind freie Männer“. Doch leider ist der König an die Gesetzte Spartas gebunden, diese besagen, das vor jedem Krieg das Orakel befragt werden muss. Ein Krieg wird jedoch vom Orakel abgelehnt, mit dem Vorwand dass das Karaneiafest bevor stehe, tatsächlich ist das Orakel von den Persern bestochen worden.

Trotzdem zieht der König mit 300 Mann los, mit der Ausrede, er mache doch nur einen Spaziergang und die Krieger wären seine Leibwache! (Ich habe mich gegugelt vor Lachen)

Jedenfalls ziehen die 300 plus König zu den Thermopylen, um dort in einer Schlucht die Perser auflaufen zu lassen. Unterstützt werden sie von einem Häuflein Arkadier (sehr wahrscheinlich nicht diese aus dem Film „The Scorpionking“). Am Anfang sieht es sehr gut aus für unsere Krieger, doch sie werden verraten von einem missgestalteten Mann namens Ephialtes. Dieser hatte Leonidas gebeten mit ihm zu kämpfen zu dürfen, doch leider abgewiesen wurde, da er die Phalanx der Spartiaten geschwächt hätte. Darum ist er auf die Seite der Perser gewechselt und hat ihnen den Ziegenpfad gezeigt, der hinter die Spartiaten führt

Das Angebot von Xerxes, dem Perserkönig und selbst ernannte Gottheit, die Spartiaten zu verschonen, wenn sie sich ergeben, wird von Leonidas immer abgelehnt.

Nun sitzten die Spartiaten in der Falle und es ist ziemlich klar, das sie nicht gewinnen können. Darum werden die Arkadier und ein verlwundeter Spartiat nach Hause geschickt. Der Spartiat bekommt die Order, zu Hause zu erzählen was geschehen ist, damit Sparta die 300 niemals vergisst. Und so endet das tapfere Leben des Leonidas, aber nicht ohne das er den göttlichen, unverwundbaren Xerxes mit einem Speer im Gesicht verletzt. Ein Bild für die Götter, wie verdutzt Xerxes auf sein eigenes Blut schaut!

Ein Jahr später stehen 10.000 Spartiaten bereit, um zusammen mit 30.000 Griechen, die Perser aufzumischen. Ihr Anführer ist Dilios, der verwundete Spartiat, der nach Hause geschickt wurde.

Fazit: wenn man nichts besseres zu tun hat und man sowohl blutige, als auch lustige Filme mag, dann bitte gucken. „300″ ist kein Film den man gesehen haben muss, er ist aber auch keiner, wo man sagen würde auf keinen Fall gucken.