Wer kennt ihn nicht, den Riesenaffen King Kong?
Ich habe mich bis jetzt immer erfolgreich davor gedrückt, mir diesen Film anzusehen, aber gestern abend habe ich mich dann doch dazu durchgerungen. Also habe ich auf RTL Peter Jacksons Remake von King Kong und die weiße Frau geguckt. Übrigens genialer Typ Peter Jackson! Weiter mit Mr. Kong.
Für Unwissende erstmal kurz um was es in dem Film geht:
New York 1933 Ein erfolgloser Regisseur muss vor seinen Gläubigern flüchten und startet deswegen eine Expedition zu einer unbekannten Insel, um dort einen Film zu drehen. Mit dabei die arbeitslose Schauspielerin Ann Darrow und nicht ganz freiwillig, der Theaterautor Jack Driscoll. Während der Fahrt gerät das Schiff in eine Nebelbank und läuft auf Grund. Die Insel ist gefunden!
Als eines Nachts Ann von agressiven Eingeborenen entführt wird, da sie einem Riesenaffen geopfert werden soll, macht sich die Crew auf um sie zu retten. Dabei begegnen sie gefräßigen Dinosaurier und riesigen Killerinsekten. Der Riesenaffe schliesst schnell Freundschaft mit der blonden Ann und rettet sie einige Male aus Schwierigkeiten (Liebe auf den 2. Schubser!). Schlussendlich kann sie, dank der Hilfe von Jack Driscoll von der Insel fliehen, während King Kong vom Regisseur und der Crew gefangen genommen wird, um ihn der Welt zu präsentieren.
Zurück in New York, geschieht bei der Premiere der Vorführung von King Kong ein Unglück. King Kong, der bemerkt, das die ihm dargebotene Frau nicht Ann ist, reißt sich wutenbrannt los und stürmt durch das nächtliche New York. Ann, die denn Aufruhr bemerkt hat, findet ihn schliesslich, Kong nimmt sie mit und steigt auf das Empire State Building, das ihn an seine Heimat erinnert. Dort oben auf der Spitze wird er von Flieger der US Army Air Corps angegriffen und stirbt schlussendlich in den Armen von Ann.
„Es waren nicht die Flugzeuge. Schönheit hat das Biest zerstört”
Ich muss sagen, ein gelungener Film.
Als herausragend, würde ich die Leistung von Ann-Darstellerin Naomi Watts bezeichnen. Sie hat die ängstliche Frau, die dann Zuneigung zu Kong fasst, sehr glaubwürdig rübergebracht. Auch Adrien Brody hat man den schmachtenden Jack Driscoll abgekauft. Es war eine sehr gute Auswahl an Schauspielern. Schade ist nur das Kong am Ende stirbt, man hätte ihm doch nur Frieden gewünscht, aber so läuft das nun mal nicht.
King Kong fand ich so gut gemacht, er sieht so echt aus, eine super Leistung der Crew für Visuelle Effekte. Übrigens hat Andy Serkis, vielen bekannt als Gollum aus der Herr der Ringe-Trilogie, den Affen dargestellt!
Ich war auch sehr positiv überrascht ein bekanntes deutsches Gesicht zu sehen. Nämlich Thomas Kretschmann als Kapitän Englehorn.
Alles in allem ein spannender Film, vielleicht ein wenig zu lang. Und mit Kindern unter 12 Jahren würde ich ihn auf keinen Fall gucken, bei den ganzen Monstern. Und damit ist nicht der Affe gemeint.